Löffelmeter meets Urbanworxx

Urbanworxx – Ein Lieferservice lernt laufen.

Und zwar wie! Vor gerade mal neun Monaten war dieses unternehmerische Baby noch nicht einmal im Ansatz geplant, und nun im Dezember 2020 hat dieser lokale seine Krabbelstrümpfe abgelegt und läuft mittlerweile sehr ordentlich!

Aber wie begann das alles? Ausschlaggebend für die Idee war der erste Lockdown im Frühjahr 2020 als Geschäfte und Gastronomien der Pandemie wegen schließen mussten. Die Kontakte mussten reduziert werden, die Maskenpflicht hielt Einzug in unser aller Leben. Einschränkungen und Verzicht prägten mal mehr, mal weniger latent den Alltag. Das Leben wurde auf das Minimum reduziert. Aber das sollte nicht so sein, meinten der Heidelberger Prasad Satpute und seine Mitgründer. Die drei jungen Männer wollten den Menschen in unserer schönen Stadt auch unter widrigen Umständen die Möglichkeit bieten, weiterhin kulinarische Vielfalt zu genießen. Und das von zu Hause und kontaktfrei.

Also wurde gedacht, geplant und überlegt. Man investierte eigenes Kapital, feilte an Abläufen, organisierte Liefermöglichkeiten. Mit Hilfe der eigens programmierten App liefert urbanworxx jetzt schon seit Ende Oktober vielfältige Speisen ausgewählter lokaler Gastronomien.

„Zu Beginn war es in manchen Bereichen total unbekanntes Terrain, alles war neu und ab und zu mussten wir auch kurzfristig improvisieren“ so Prasad. „Einmal lieferten wir das Essen sogar persönlich mit einem Taxi aus, weil es damals in unserer Koordination zwischen Fahrer und Gastronomie haperte. Wir hatten so etwas ja noch nie gemacht. Jeden Tag haben wir dazugelernt und unsere Abläufe verbessert.“

Die anfänglichen Zeiten des Abtastens gehören jetzt der Vergangenheit an, mittlerweile haben die ambitionierten Macher offenbar ihren Rhythmus gefunden. Mittlerweile arbeiten schon viele Gastronomien mit dem regionalen Dienstleister zusammen, der jetzt schon an die zwanzig Mitarbeiter beschäftigt. Man hat sich in Windeseile einen Namen gemacht und durch den stetig optimierten Service verlässliches Vertrauen aufgebaut. Und das mit großem Erfolg.

Aber das Startup „urbanworxx“ sieht sich mittel- und langfristig nicht nur als reinen Lieferservice für Gastronomien, sondern auch als hochwertigen, mobilen „Hypermarkt“ für die Region. Denn das Lieblingsessen alleine macht auch nicht glücklich…

Sie haben die Vision von einer Art „Online-Supermarkt-Ort“, in dem unkompliziert alles bestellt werden kann, was es in der Stadt gibt und geliefert werden kann. Blumen, Weine, Kartoffeln, Obst, Milch, Süßigkeiten, Kleidung — egal was! Hauptsache die Produzenten oder Anbieter sind local heros!

Aber in der Frage für wen und welche Produkte sie ausliefern, sind die Jungs nicht wahllos. Profit ist nicht alles, die Qualität muss stimmen. Genau das ist Teil ihres Konzeptes.

„Wir stellen uns der großen Herausforderung auszuwählen, mit wem wir zusammenarbeiten wollen und mit wem nicht! Wir denken immer regional, arbeiten nicht mit Ketten zusammen und bieten nur A-Liga-Restaurants an. Da bleibt ein x-beliebiger Pizza-Service, der auch noch Burger, Lasagne, Tacos , Schnitzel mit Pommes und Wurstsalat anbietet schlicht draußen. Wir wollen Qualität liefern!“

Ziemlich spannend, wie wir finden. Wenn es gelingt das stringente Konzept so umzusetzen, könnte sich dieser etwas andere, nachhaltige Lieferservice über Jahre hinweg etablieren. Wer also gerne mit von der Partie sein will, einfach nur interessiert ist oder schlicht Hunger hat, sollte dieses Angebot einfach mal ausprobieren. Innerhalb einer Stunde, so das Versprechen, kommt euer Lieblingsessen zu euch nach Hause.

Entweder telefonisch: 0176-45772291 oder per Mail: [email protected]

https://www.urbanworxx.de/en/list

 

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