Weisser Bock

Seit jeher ist das schöne Restaurant Weisser Bock mit seinem Hotel tief im Herzen der Altstadt Heidelbergs fest verwurzelt. In den urigen Räumlichkeiten wurden schon etliche Generationen bewirtet, unzähligen Reisenden wurde ein heimeliges Zuhause geboten, besondere Anlässe gebührend gefeiert, und stets gab dieses besondere Unikat seinen Gästen den passenden Rahmen für einen runden und gelungenen Aufenthalt.

Die heiligen Hallen. Rustikal, elegant und urig zugleich

Im August 2024 bereicherte der kroatische Küchenchef Nemanja Lemaic dieses gastronomische Urgestein, komplettierte mit Restaurantleiter Daniel Winter das neue kongeniale Führungsduo. Seither hauchen sie dem Restaurant zusammen mit ihrem gut aufgestellten Team tagtäglich und ordentlich frisches Leben ein. Sie legen größtem Wert auf tiefsinnigen Geschmack und Größe im Detail, folgen einer schönen Philosophie von Handwerk und Qualität und wissen mit Haltung und Gastfreundschaft die Seele dieses Ortes neu zu transportieren.

Küchenchef Nemanja Lemaic und Restaurantleiter Daniel Winter

Der Weiße Bock zeigt sich heute als Mischung aus Tradition und moderner Leichtigkeit, internationaler Klasse und lokaler Verbundenheit. Das elegante Interieur ist natürlich geblieben, das Flair irgendwo zwischen stilvoll-klassisch, rustikal-modern und angenehm unaufgeregt. Man sitzt hier sehr gut – ob drinnen im charmanten Altbau oder draußen auf der kleinen, aber feinen Terrasse mitten in der Altstadt. Wer einen Ort für besondere Anlässe, einen ruhigen Abend zu zweit oder einfach gutes Essen in guter Gesellschaft sucht, wird hier immer fündig.

Optisch und geschmacklich ein Traum: das vegetarische Ceviche

Kulinarisch war der Bock nach dem „Neustart“ zunächst ausschließlich auf Menü-Kurs – von drei bis acht Gängen und mit allem Drum und Dran. Und ja, das hatte Stil, war aber nicht für jeden der passende Rahmen. Umso schöner: Inzwischen gibt’s auch wieder à la carte! Das macht den Besuch deutlich flexibler, ohne dass man nie und in keiner Weise auf Qualität verzichten müsste. Die Küche ist eine feine Mischung aus regionaler Verwurzelung, saisonaler Abwechslung und internationalem Einfluss, ohne dabei abgehoben zu sein. Man schmeckt, dass hier mit Können und feinem Geist gekocht wird – aber auch mit Lust an sehr guten Produkten und einem Gespür für den Teller.

Im Sommer ideal: die Kalte Gurken-Avocado-Suppe mit gebeizter Jakobsmuschel

Was richtig angenehm auffällt: Das Team in Küche und Service ist sehr flexibel, offen und unkompliziert. Sonderwünsche? Kein Thema. Vegetarisch? Klar. Vegan? Auch kein Problem. Hier wird nichts als Zumutung empfunden, sondern als Teil der Gastfreundschaft und Selbstverständlichkeit verstanden. So soll’s sein. Und gerade das macht den Weißen Bock so sympathisch: Er nimmt sich selbst nicht zu wichtig, aber seine Gäste dafür umso mehr.

Ein Highlight der Sommerkarte: Brodetto Royal! Ein Gaumenschmaus aus Meeresfrüchten und Rotbarbe

Fazit: Der Weiße Bock ist mit neuer Leitung und großartiger Philosophie zurück – nicht laut, aber sehr deutlich. Mit neuem Schwung, einem tollen Team, einem stimmigen Konzept und vor allem: mit Lust auf gutes Essen. Wer ihn noch nicht in seiner neuen Version erlebt hat, sollte dringend mal wieder vorbeischauen. Es lohnt sich. Versprochen.

Ein süßer Abschluss aus Mango, Mousse, Vanille und Eis

Auszug aus der Karte: Vorspeisen zwischen 14,90 € (sommerlicher Romanasalat) + 28,90 € (Tatar vom Angus Rind), Hauptspeisen zwischen 28,00 € (Tagliolini mit Pfifferlingen) + 70,00 € (US Prime Chateaubriand), Nachtisch ab 11,50 €

Große Mantelgasse 24, 69117 Heidelberg, 06221-90000

Öffnungszeiten: Di. – Sa. Ab 17:30 Uhr. So. + Mo.: Ruhetag

https://www.weisserbock.de

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